Aktuelles
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MAI 2012
17. Mai - Grenzüberschreitender Gottesdienst
Es ist seit vielen Jahren gute Tradition, dass an Himmelfahrt die Gemeinden Riedheim und Leipheim, Setzingen und Nerenstetten, Öllingen und Asselfingen, Langenau und Wettingen einen gemeinsamen Gottesdienst feiern – Gemeinden der bayrischen und der württembergischen Landeskirche kommen zum grenzüberschreitenden Festgottesdienst zusammen.
Statt wie geplant auf dem Gelände der Sixenmühle musste der Gottesdienst der Eisheiligen wegen in der Martinskirche stattfinden, wenngleich schon am Himmelfahrtsmorgen die Sonne sich strahlend zeigte.
Der Posaunenchor Langenau mit Bläsern aus den Chören Öllingen-Asselfingen-Setzingen-Nerenstetten und Riedheim-Leipheim unter Gesamtleitung von Michael Egetenmeyer und die Kirchenchöre Langenau, Setzingen, Nerenstetten und Öllingen unter Leitung von Conrad Schütze erfüllten den Kirchenraum mit strahlender Musik und festlichen Liedern. Die Power-Kids aus Riedheim bereicherten den Gottesdienst mit Bewegungsliedern. Die Pfarrer Hartmut Babucke, Martin Hauff, Christoph Hillebrand und Konrad Köhnlein teilten sich Liturgie und Verkündigung.
Timon Elias Schmidt von der Sixenmühle empfing am Taufstein die Heilige Taufe, umgeben von seiner Familie und zahlreichen Konfirmanden des neuen Jahrgangs, der tags zuvor mit dem Unterricht begonnen hatte.
676, 50 € kamen als Opfer für die Arbeit des Kinderwerks Lima zusammen.
Anschließend folgten zahlreiche Gottesdienstbesucher der Einladung zum Mittagessen mit Saitenwürsten und Weißwürsten ins Evangelische Gemeindehaus, das der Festausschuss einladend vorbereitet hatte.
15./16. Mai - Anmeldung zur Konfirmation 2013
Rund 70 Jugendliche haben sich zum Konfirmandenunterricht angemeldet, der heute im Bereich Martinskirche schon begonnen hat.
Wir freuen uns sehr, die Mädchen und Jungen bis zur Konfirmation (21. und 28. April 2013) zu begleiten auf dem Weg zu einem mündigen und selbständigen Glauben.
Zum Konfirmandenunterricht gehört auch "Kirchliche Heimatkunde" - so werden in den nächsten Wochen die Kirchen besichtigt und Vieles darin erklärt und auch der Martinsturm bestiegen.
15. Mai - Der Sommertreff ist "volljährig"!
In diesem Jahr öffnet der Sommertreff im Gemeindegarten zum 18. Mal seine Tore. Zum Start des Sommertreff 1317, dem offenen Angebot für Jugendliche ab
12 Jahren, waren viele unserer Neukonfirmierten gekommen - gab es doch dort exklusiv die rund 400 Fotos (v.a. die vom Würzburg-Wochenende) aus dem zu Ende gegangenen Konfi-Jahr zu sehen. Zudem waren einige Jugendliche vom neuen Konfirmanden-Jahrgang 2013 gekommen. Das Team hatte zur Begrüßung für alle einen alkoholfreien Gratis-Cocktail parat und Spiele vorbereitet. Wir danken "Finkbeiner Getränke", dass wir auch in diesem Jahr wiederum Getränke geschenkt bekamen und "Storer Sport & Mode", dass unsere Jugendlichen nun auf einer Slackline balancieren können! Sommertreff ist immer Dienstags im Gemeindegarten (bis 18. Juli) von 19.00-21.30 Uhr.
10.-13. Mai 2012 Kirchengemeinderats-Klausur in Beuggen (Hochrhein)
Die diesjährige Klausur-Tagung des Kirchengemeinderats führte das Gremium in die Tagungsstätte Beuggen, eine alte Deutschordensanlage am Hochrhein, ganz in der Nähe von Basel, was die Gelegenheit zu inhaltsreichen Begegnungen bot. Die Führung durch das neue, Ende 2010 in Betrieb genommene Wasserkraftwerk Rheinfelden gab Einblicke in die Gewinnung erneuerbarer Energien, aber auch in die baubegleitenden ökologischen Aufwertungsmaßnahmen wie die Anlage von Fischaufstiegs- und Laichgewässern.
Ein kirchengeschichtliches Impulsreferat machte dem Gremium deutlich, dass Basel und Langenau derselbe Reformator verbindet: 1531 führte auf Geheiß des Ulmer Rats Johannes Oekolampad, der Reformator Basels, in Langenau und den umgebenden Orten die Reformation ein. Die Führung durchs Basler Münster und die Altstadt zeigte den Kirchengemeinderäten Spuren Johannes Oekolampads und seiner Frau Wibrandis Rosenblatt auf, aber auch die Gegenwart kam zur Sprache: Münsterpfarrerin Caroline Schröder-Field erzählte den Kirchengemeinderäten von den tiefgreifenden Umwälzungen, die die evangelisch-reformierte Kirche in der Schweiz insgesamt und speziell auch im Kanton Basel-Stadt erfasst hätten – ein dramatischer Mitgliederschwund hat sie zur „volkskirchlich geprägten Mitgliederkirche“ transformiert. Eindrücklich war die Begegnung in der Basler Mission, wo der Kirchengemeinderat im „Komitee-Zimmer“ erfuhr, dass hier der Ort war, an dem jahrzehntelang entschieden wurde, wer auf welches Missionsfeld geschickt wird. Wie das Bilderverbot im 2. Mosebuch sachgemäß zu verstehen sei, war ein weiterer wichtiger inhaltlicher Impuls, der in ein intensives Gespräch über Kirche und Kunst, über „Kirche des Wortes“ und Bilder einmündete. Der Besuch der Ausstellung „Pierre Bonnard“ in der Fondation Beyeler bzw. des Museums Tinguély in Basel vertiefte diesen thematischen Faden. Der Besuch zweier eindrücklicher Gottesdienste im Basler Münster rundete die Tagung ab.
2. Mai 2012 - Rafik Schami in der Martinskirche
Auf Einladung der Buchhandlung Mahr und in Zusammenarbeit mit der Stadtbücherei, der Volkshochschule und unserer Kirchengemeinde gastierte am Mittwoch, 2. Mai, der bekannte syrisch-deutsche Schriftsteller und Erzähler Rafik Schami in der Martinskirche.
Rund 350 große und kleine Besucher hatten sich in der Martinskirche eingefunden und lauschten gebannt dem orientalischen Erzähler, der völlig frei redend sein neuestes Buch „Das Herz der Puppe“ vorstellte. Rafik Schami erzählte von der Puppe Widu, die für die kleine Nina nicht stumm bleibt, sondern redet, erzählt, die Angst wegsaugt - und am Schluss selber ein Herz braucht.
Als „Zugabe“ erzählte Rafik Schami von der Frau, die ihren Mann auf dem Flohmarkt verkaufte.
Alle Besucher waren sich einig: ein großartiges Erzähl-Erlebnis!
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APRIL 2012
KONFIRMATIONEN 2012
27. April - Damit die Konfirmation strahlend schön wird ...
... haben viele Eltern und Jugendliche in der Leonhardskirche angepackt:
selbstgebundene Schleifen wurden an die Bankenden und die beiden Bäumchen am Eingang gebunden. Und der Blumenschmuck wurde ebenfalls von Eltern und Jugendlichen zusammen mit Frau Göpel-Saur ausgewählt. Viele Handgriffe sind nötig, so auch das Anbringen der Sitzplatz-Reservierungen für die Familien.
Samstag, 28. und Sonntag, 29. April 2012
Für die 39 Jugendlichen, die in diesem Jahr in der Leonhardskirche konfirmiert werden, begann das Wochenende mit einem stimmungsvollen Abendmahl-Gottesdienst, den Daniel Rosch mit Gitarrenmusik und Christina Dürr auf der Orgel mitgestalteten. Über 250 Gäste (Familien, Angehörige und Freunde) waren zum Abendmahl gekommen.
Am Sonntag wurden die "ersten 20 Jugendlichen" (die anderen 19 haben nächsten Sonntag ihren großen Tag) in einem festlichen Gottesdienst eingesegnet: 10 Mädchen und 10 Buben.
In seiner Predigt über den bekannten Vers von "Glaube, Liebe, Hoffnung" wünschte Pfarrer Wolfgang Krimmer den Jugendlichen, so durchs Leben gehen zu können, wie Siegmund Freud "Gesundheit" beschreibt: nämlich mit der Fähigkeit zu lieben, zu arbeiten und zu genießen, mit einer Balance zwischen Gottvertrauen und Selbstvertrauen.
Grüße unserer Kirchengemeinde überbrachte Jugendmitarbeiterin Amelie Henseler (die auch beim Konfirmanden-Wochenende in Würzburg dabei gewesen war).
Für den "guten Ton" sorgten Kirchenmusikdirektor Friedrich Fröschle an der Orgel und eine extra für diesen Gottesdienst zusammengestellte Band aus den Reihen des Musikvereins (unter Leitung unseres früheren Zivis Martin Genz).
Am Samstagabend um 19.00 Uhr trafen sich die 29 Konfirmanden des Bezirks Martinskirche Süd zum Abendmahlsgottesdienst in der schon festlich geschmückten Martinskirche. Pfarrer Martin Hauff legte seiner Predigt die biblische Geschichte zugrunde, die die Konfirmanden im Unterricht am häufigsten als ihre "Lieblings-Jesus-Geschichte" genannt hatten: die Hochzeit zu Kana, die zeigt, wie Jesus Feste mitfeiert und Gemeinschaft pflegt - Gemeinschaft zwischen ganz unterschiedlichen Menschen, wie das dann besonders im Abendmahl deutlich wird.
Um den Taufstein herum wurde dann mit den Konfirmanden und ihren Angehörigen das Abendmahl gefeiert und dadurch schon ein Vorglanz des Festes spürbar.
Am Sonntag zogen unter den imposanten Klängen des Posaunenchors die 7 Konfirmandinnen und 22 Konfirmanden in die Martinskirche ein. Anhand von Stücken aus dem Katechismus und mit ihren eigenen Formulierungen erinnerten die Konfirmanden die Gemeinde an das, was Christen glauben und bekennen. Den Predigttext hatte Pfarrer Hauff dem Buch Tobias aus den Apokryphen entnommen: Das Tobiasbuch erzähle eine Weg-Geschichte, in deren Verlauf Menschen tiefgehende Erfahrungen mit dem Erwachsen- und Selbständig-Werden machen, aber unter der guten Zusage: "So zieht hin! Gott sei mit euch auf dem Wege, und sein Engel geleite euch!" Es folgten die Verpflichtungsfrage und die Einsegnung in elf Gruppen, bei der die Konfirmanden nicht nur ihre von Helga Henle in Schönschrift gestalteten Konfirmations-Denksprüche erhielten, sondern auch einen kleinen Bronze-Engel zur Erinnerung an die Tobiasgeschichte.
Johannes Weber sprach das Grußwort von Seiten des Kirchengemeinderats: alle Konfirmanden erhielten einen großen Nagel, der sie daran erinnern sollte, dass sie sich mit ihrem Ja-Wort festgelegt, "festgenagelt" haben auf eine bewusste Verbindung mit Gott, und dass sie mit der Konfirmation das Thema Glaube nicht an den Nagel hängen.
Beim Bläsernachspiel des Posaunenchors unter Leitung von Hans-Jörg Häge zogen die Konfirmanden zum Abschluss feierlich durch den Mittelgang aus.
Samstag, 5. und Sonntag, 6. Mai
17 Mädchen und 6 Jungen der Gruppe Martinskirche-Nord wurden von Pfarrerin Herminghaus konfirmiert. Bereits am Samstagabend waren die Jugendlichen mit ihren Familien zu einem feierlichen Gottesdienst in die Martinskirche gekommen, um miteinander einen Abendmahlsgottesdienst zu feiern.
Den musikalischen Teil des Festgottesdienstes am Sonntagmorgen gestaltete der Jugendchor Langenau von Andreas Schulz, der auch einige Lieder am E-Piano begleitete, gemeinsam mit Kantor Conrad Schütze an der kleinen Orgel. Als Solist wirkte Thomas Seitz (Trompete) mit. In ihrer Predigt legte Pfarrerin Herminghaus das Gleichnis von der Suchenden Hausfrau (Lk 15, 8-10) aus als Bild für Gott, der unablässig auf der Suche nach uns sei. Sie wünschte den Konfirmandinnen und Konfirmanden immer wieder die schöne Erfahrung, von Gott gefunden zu werden. Die Urkunden zur Einsegnung übereichten die Kirchengemeinderätinnen Frauke Krug und Claudia Henseler, die auch ein Grußwort sprach.
In der Leonhardskirche wurden 19 Jugendliche (10 Mädchen und 9 Buben) konfirmiert. Der PosaunenChor wirkte mit und Kirchenmusikdirektor Friedrich Fröschle; das Grußwort der Kirchengemeinde sprach Jugendmitarbeiterin Friederike Siegler. In seiner Predigt über den Regenwurm (passend zum Regen zum Einzug in die Kirche, der dann aber beim Auszug der Sonne gewichen war) betonte Pfarrer Krimmer den Wert allen Lebens. Und er wünschte den Jugendlichen Klarheit und Entschiedenheit, Mut und Entschlossenheit, um voll Selbstvertrauen und Gottvertrauen FÜR die Schöpfung, FÜR das Leben einzustehen.
24. April - "Hände" im Seniorentreff
Hildegard Jooß war zu Gast und gestaltete den Frühlings-Seniorentreff im Gemeindehaus zum Thema "Hände". Es war ein stimmungsvoller und nachdenklicher Nachmittag, der mit einer Besinnung von Pfarrer Krimmer und dem traditionellen Kaffeetrinken begonnen hatte. Und der Blumenschmuck brachte Glanz und Leuchten auf die Tische und in die Herzen.
Aus dem Kirchengemeinderat
Der Kirchengemeinderat hat in seiner Sitzung am 18.4.2012 u. a. folgendes beraten und beschlossen:
- Pastor Winfried Steinacker (Gemeinschaftspastor der Süddeutschen Gemeinschaft) ist Gast des Kirchengemeinderates. Nach einer kurzen persönlichen Vorstellung macht er in einem Gespräch u.a. deutlich, dass ihm an einem guten Miteinander liegt. Wenn Christen ihr Christsein ehrlich leben, dann fühlen sie sich auch für den Wohnort mit verantwortlich, indem sie das Leben in der politischen Gemeinde mitgestalten. Gottes Liebe zu den Menschen ist für ihn Verpflichtung, sich auch um die Menschen am Rande zu kümmern, die Zuspruch und Annahme bedürfen. Der KGR wünscht Pastor Steinacker für seine Arbeit in Langenau Gottes Segen.
- Im Rückblick auf die Karwoche und Ostern wird als herausragendes Ereignis die Aufführung der Johannespassion in der Martinskirche gewürdigt. Die Gottesdienste an den Osterfeiertagen waren alle ausnahmslos sehr gut besucht.
- Der KGR beschäftigt sich ausführlich mit der Heizungserneuerung in der Martinskirche. Ein Gutachten der Bauberatung beim Oberkirchenrat hat sich eindeutig für eine neue, energiesparende und besser steuerbare Heizung ausgesprochen. Der KGR beschließt grundsätzlich, die Sanierung der maroden und störungsanfälligen Heizung vor Einbau der neuen Orgel anzugehen und abzuschließen.
- Der KGR folgt dem Vorschlag des Webmasters, das Archiv der Homepage www.kirche-langenau.de nur noch nach Anmeldung mittels Passwort einsehbar zu machen. Zur Zeit befinden sich ca. 180 Einzelseiten mit ca. 3000 Textbeiträgen und über 4.700 Bildern auf der Homepage. Vieles davon befindet sich im Archiv.
22. April - Konfirmandenvorstellung und Entsendung Amelie Henseler
Im letzten Sonntagsgottesdienst vor den Konfirmationen wurden die Namen unserer Konfirmandinnen und Konfirmanden verlesen – 39 in der Leonhardskirche und 52 in der Martinskirche – und ins Fürbittengebet eingeschlossen.
Zudem wurde in der Martinskirche Amelie Henseler in einen fünfmonatigen Einsatz mit dem Kinderwerk Lima nach Paraguay entsandt. Amelie Henseler stellte der Gemeinde ihren Einsatzort Santani (in der Langform: San Estanislao) vor, mit 80.000 Einwohnern die größte Stadt im Departimento San Pedro im Süden des Landes. Sie wird dort in der vom Kinderwerk Lima vor zwei Jahren eröffneten Schule mit Kindergarten die Kindergartenkinder ab vier Jahren betreuen – Kinder vor allem auch aus den Armenvierteln der Stadt. Siegfried Pfeiffer grüßte im Namen des Kinderwerks Lima, und Pfarrer Martin Hauff gab Amelie den Zuspruch Gottes aus der Jakobsgeschichte als Segenswort mit auf den Weg und in ihren Einsatz: „Siehe, ich bin mit dir und will dich behüten, wo du hinziehst, und will dich wieder herbringen in dies Land. Denn ich will dich nicht verlassen, bis ich alles tue, was ich dir zugesagt habe.“ (1. Mose 28, 15).
Als Bläserin hatte Amelie sich gewünscht, dass der Posaunenchor im Gottesdienst mitwirkt, der zusammen mit Conrad Schütze am Orgelpositiv mit strahlender Kirchenmusik die österliche Freude im Gottesdienst in die Herzen spielte.
21. April - Frühling im Gemeindegarten
Wenn denn endlich der Frühling / Frühsommer mit Sonne und Wärme kommt, dann wird unser Gemeindegarten von vielen Gruppen und Kreisen genutzt: der Sommertreff für Jugendliche, Erntebitt-Gottesdienst im Grünen (8. Juli), Krabbel-Gottesdienst (22. Juni), Feste und Feiern von Gruppen und Kreisen.
Helfende Hände waren nötig, um das Gartenhaus von Spinnweben zu befreien und nass durchzuwischen. Der Keller war schon zuvor aufgeräumt worden. Wir danken allen, die mitgeschafft haben, damit der Gemeindegarten auch 2012 ein stimmungsvoller Treffpunkt für Jung und Alt ist!
20. April - „DER CLUB“ geht weiter
Aufgrund des großen Interesses unserer Jugendlichen aus dem aktuellen Konfirmanden-Jahrgang öffnet „DER CLUB“ im Gemeindehaus an drei weiteren Freitagen: 20.4., 27.4. und 4.5.
Das Team Ehrenamtlicher um Diakon Oppermann, Kirchengemeinderat Johannes Weber und Pfarrer Wolfgang Krimmer bietet an jedem Abend ein Programm - heute war es ein Quiz, bei dem es eine ofenfrische Pizza von der Pizzeria gegenüber zu gewinnen gab.
Zudem wurden der Tischkicker und der Billardtisch eifrig bespielt.
Am 15. Mai startet der Sommertreff im Gemeindegarten.
18. April - Vorbereitungen für die Konfirmationen
91 Jugendliche werden am 29. April und 6. Mai in vier Gottesdiensten in unserer Martinskirche und Leonhardskirche konfirmiert. Und damit die Festgottesdienste rundum gelingen können, haben die Proben in den Kirchen begonnen: das Aufsagen der Texte steht dabei traditionell im Mittelpunkt, ebenso wie das Üben des Einzugs und das Niederknien zur Einsegnung. Das Foto zeigt Jugendliche der Leonhardskirche in den "Konfirmations-Schuhen". Denn auch richtiges Gehen auf Steinboden in Schuhen mit glatter Sohle und mit Absatz will gelernt sein ... Wir freuen uns auf diese festlichen Gottesdienste mit Familien und Gästen!
17. April - „Handeln statt Hoffen“

Im Rahmen des Projekts „Fair-Trade-Stadt Langenau“ hatte die vh Ulm in Zusammenarbeit mit der evangelischen Kirchengemeinde zu einem Vortrag ins Helferhaus eingeladen. Rainer Schwarzmeier, Agrarökonom mit der Erfahrung langjähriger Auslandsaufenthalte in Westafrika und Thailand, berichtete über die Hintergründe des Kakaoanbaus.
Kakao steht (nach Erdöl und Kaffee) auf Platz 3 der meistgehandelten Produkte am Weltmarkt. Allein an der Elfenbeinküste arbeiten 200.000 Kindersklaven auf Kakaoplantagen.
Im Vortrag wurde deutlich, wie wir als Konsumenten mit unseren Kaufentscheidungen die Lebensbedingungen der Produzenten beeinflussen.
Der Faire Handel dürfe allerdings nicht an Europas Grenzen aufhören. Auch unsere Landwirte brauchten faire Preise. „Fair – regional - saisonal – bio“ gehöre zusammen, so Schwarzmeier.
Er würdigte auch ausdrücklich die Arbeit der Weltläden. Allein in Deutschland arbeiten 100.000 Ehrenamtliche in den Weltläden. Der Faire Handel ist damit die größte entwicklungspolitische Initiative in unserem Land.
17. April - Kanzelengel hat wieder beide Flügel
10.-15. April - Kinderbibelwoche 2012
„Hey du – hör mir zu!“
„Hey du – hör mir zu!“ – unter diesem Motto steht die diesjährige Kinderbibelwoche mit Geschichten rund ums Vaterunser-Gebet. Am Osterdienstag, 10. April, ist sie gestartet mit rund 45 Kindern und 15 Mitarbeiterinnen. Eine Band mit Schlagzeug, E-Piano und Querflöten begleitete die Kibiwo-Lieder, z.B. „Einfach spitze, dass du da bist“ oder „Ich bin ein Bibelentdecker“. Reporter Willi Wichtig trat auf, ebenso die Jesusjünger Petrus und Andreas, die von Jesus das „Vater unser“-Gebet lernen.
Nach dem Eröffnungsteil gingen die Kinder in vier Gruppen, ehe sie sich wieder zu einem Vesper trafen (gespendet von den Bäckereien Wildermuth, Buck und Mettmann – vielen Dank!). Noch drei Nachmittage folgen, ehe am Sonntag ein Familiengottesdienst in der Martinskirche die Kinderbibelwoche abschließt.
Familien-Gottesdienst zur KiBiWo
Im Abschluss-Gottesdienst zur Kinderbibelwoche am Sonntag, 15. April, bestritt die Kinderbibelwochen-Band mit Hanna Vögele (Keyboard), Silas Weber (Schlagzeug), Anna Weber (Querflöte), Jaqueline Albrecht (Querflöte) und Hannah Geiger (Gesang) souverän den musikalischen Part. Lieder, die sich durch die Kinderbibelwoche als roter Faden durchgezogen hatten wie „Einfach spitze, dass du da bist“ und „Ich bin ein Bibelentdecker“ wurden nun im großen Kirchenraum der Martinskirche noch einmal vorgetragen.
Die Gruppe der größten Kinderbibelwochenkinder hatte als Anspiel Jesu Gleichnis vom Barmherzigen Samariter vorbereitet, das sie eindrucksvoll im Mittelgang der Kirche spielten.
Willi Wichtig, der flinke Reporter, der die Kinder durch die Kinderbibelwoche begleitet hatte, machte einen Besuch in der Kirche und betete das Vaterunser, wurde aber nach jeder Bitte von einer himmlischen Stimme unterbrochen, die nach der Ernsthaftigkeit seines Betens fragte. „Dass das Vaterunser so viel mit meinem Leben zu tun hat, hätte ich nicht gedacht“, war sein erstauntes Fazit.
Die rund 70 Sängerinnen und Sänger des ADONIA-Chors, die auf Initiative der Süddeutschen Gemeinschaft am Vorabend in der Stadthalle das Musical „Das Urteil“ aufgeführt hatten, sangen unter Leitung von Heidrun Schuler drei ihrer Lieder. Pfarrer Martin Hauff sprach in seiner Predigt davon, wie das Vaterunser-Gebet unseren Blick zuerst vertrauensvoll auf Gott richtet und dann Raum eröffnet für die Bitten für unser Leben und unsere Welt.
Mit dem Dank an alle, die sich für die Kinderbibelwoche eingesetzt haben, schloss der Gottesdienst und die Kinderbibelwoche 2012.
13. April - Gedenken an den 67. Todestag

Ein Dutzend Langenauer hatte sich um 21 Uhr auf dem Marktplatz eingefunden, um zum 67. Todestag von Francis Bioret zusammenzukommen. Der 22jährige Franzose war am 13. April 1945 von dem hier stationierten SS-Genesenden-Bataillon gehenkt worden. Basti Bund hatte ein Stück für Violine solo komponiert, das zur Aufführung kam. Ebenso wurden Kerzen entzündet. Mittlerweile hat der Gemeinderat zugestimmt, dass zum 68. Todestag (13. April 2013) eine Gedenktafel enthüllt werden soll.
Initiatoren dieses Anliegens sind u.a. unsere Kirchengemeinde und die vh Ulm.
5.-9. April - Festliche Höhepunkte zu den Feiertagen - Karwoche und Ostern
Gründonnerstag, 5. April
Den Familiengottesdienst in der Leonhardskirche gestalteten die Jugendlichen des Jugendkreises mit ihrem Leiter Johannes Weber mit. An mehreren Jugendkreisabenden hatten die Jugendlichen sich mit dem Gründonnerstag beschäftigt und dabei ein Anspiel entwickelt, das davon erzählt, wie die Jünger Petrus und Johannes von Jesus nach Jerusalem geschickt worden waren, um den Raum fürs Passafest aufzufinden und alles vorzubereiten, bis Jesus mit den übrigen Jüngern eintrifft. Daran konnte Pfarrer Martin Hauff in seiner Predigt anschließen: in diesem festlich hergerichteten Saal hat Jesus das Passamahl zum Abendmahl gewandelt, zu dem Christen seither sich immer wieder von neuem einladen lassen und dabei hören: „Kommt, denn es ist alles bereit!“ Das Abendmahl mit Fladenbrot und Traubensaft wurde von den Jugendkreislern ausgeteilt, ebenso übernahmen sie das Fürbittengebet.
Im Abendmahlsgottesdienst um 19.00 Uhr in der Martinskirche legte Pfarrer Hauff den vorgegebenen Predigttext aus 1. Korinther 10 aus, wo Paulus eindrücklich betont, dass im Abendmahl die vielen Verschiedenen Teil des einen Leibes Christi werden: „So sind wir viele ein Leib, weil wir alle an einem Brot teilhaben.“ Die Abendmahlsgruppen um den Mittelaltar und der Gemeinschaftskelch machten diese Einheit sichtbar.
Karfreitag, 6. April
In der Leonhardskirche wurde ein nachdenklicher Gottesdienst gefeiert, den der PosaunenChor und Andreas Schulz an der Orgel musikalisch mitgestalteten. Kirchengemeinderätin Claudia Henseler las die Passions-Erzählung aus dem Johannes-Evangelium. In seiner Predigt erinnerte Pfarrer Krimmer an Albert Schweitzers Aussage: „Ich bin Leben, das leben will - inmitten von Leben, das leben will.“ Im Anschluss wurde Abendmahl gefeiert.
In der Martinskirche wurde der Karfreitagsgottesdienst vom Kirchenchor eröffnet. In ihrer Karfreitagspredigt über die Epistel aus Hebräer 9 vom einmaligen Opfer Christi gab Pfarrerin Rebekka Herminghaus ein eindrückliches Plädoyer für den Karfreitag als einen Tag des Innehaltens vor dem Kreuz Jesu und vor den vielen Opfern von Gewalt – gerade auch in Zeiten, in denen die gesellschaftliche Akzeptanz dieses stillen Tages schwinde. Jesus Christus habe sich ein für allemal geopfert, nicht weil Gott besänftigt oder versöhnt werden müsse, sondern weil der Mensch der Versöhnung bedürfe. Deshalb stehe auch der Tod Jesu nicht im Gegensatz zur unendlichen Liebe Gottes, vielmehr sei sein Tod gerade Ausdruck einer Liebe, die sich von keiner Abweisung und keiner Gewalttat beirren lasse. Im Anschluss wurde um den Mittelaltar das Heilige Abendmahl gefeiert.
Johannespassion
Es war ein tief eindrückliches Erlebnis, als am Karfreitagabend um 19.00 Uhr die Johannespassion von Johann Sebastian Bach in der Martinskirche vom Chorraum aus das ganze vollbesetzte Kirchenschiff erfüllte. Alexander Yudenkov, der stimmgewaltige Evangelist, trug mit seiner durchdringenden Tenorstimme die beiden Kapitel 18 und 19 des Johannesevangeliums vor, die die Geschehnisse von der Gefangennahme Jesu bis zu seiner Grablegung schildern. Choräle und Arien kommentierten und vertieften die Aussagen des Johannes-Evangeliums, vorgetragen sowohl von den Solisten als auch von den 80 Sängern und Sängerinnen des großen Chors auf dem Gerüst vor dem Hochaltar und begleitet von den Instrumentalisten des Projektchors. Nachdem die Johannespassion in der Stille verklungen war, brandete lang anhaltender Beifall auf, der dem außerordentlichen Einsatz aller Mitwirkenden galt. Durch das gute Zusammenwirken des evangelischen Kantors Conrad Schütze, der katholischen Kantorin Ulrike Blessing und dem Leiter der Verbandsmusikschule, Jörg Sziel, konnte dieses große Projekt gestemmt werden. Dass es realisiert werden konnte, ist der nicht nachlassenden Begeisterung der Sänger und Instrumentalisten zu verdanken, die sich auf eine monatelange Probenarbeit eingelassen hatten. Ein Organisations-Team sowie ein Gerüstbau-Team und ein Deko-Team haben mit riesigem Einsatz einen reibungslosen Ablauf des Projekts ermöglicht – bis dahin, dass bis Karsamstag-Mittag alles wieder abgebaut und aufgeräumt war. Deshalb: DANKE an alle Mitwirkenden vor und hinter den Kulissen!
Ostersonntag, 8. April
Am Ostersonntagmorgen versammelten sich kurz vor 5.30 Uhr ca. 60 Personen beim Feuer vor der Leonhardskirche. Nachdem die Uhr geschlagen hatte, zog man in die Kirche, die noch ganz dunkel war.
Mit Texten, Liedern - begleitet von Flötenmusik, Einzug mit der Osterkerze, die am Feuer entzündet wurde, einer kurzen Betrachtung zu Ostern und Abendmahl wurde dieser Gottesdienst gefeiert.
Frau Herminghaus hatte den Gottesdienst mit dem Frauentreff vorbereitet und auch einige Konfirmandinnen wirkten mit.
Im Anschluss lud der Frauentreff zum Frühstück ins Helferhaus ein; der Einladung sind rund 50 Personen gefolgt.
Auch wenn das Thermometer unter Null anzeigte und kalter Nordwind blies, so waren doch rund 70 Gottesdienst-Besucher um 6.30 Uhr auf den Langenauer Friedhof gekommen, um zusammen mit dem PosaunenChor und Pfarrer Krimmer die Auferstehungsfeier im Morgenlicht und bei Vogelgezwitscher mitzuerleben. Und am Ende des Gottesdienstes strahlte die aufgehende Sonne durch die Wolken hindurch.
Der Kirchenchor unter Leitung von Conrad Schütze gestaltete den Ostersonntag-Festgottesdienst in der Leonhardskirche zusammen mit Pfarrer Krimmer. Die Gemeinde las das Osterevangelium gemeinsam und wurde beim neuen Osterlied „Die Sonne geht auf: Christ ist erstanden“ vom Chor mitgerissen: „Die Freude ist groß: Christ ist erstanden! Wir halten sie fest: Christ ist erstanden! Die Freude ist groß. O Herr, hilf, dass wir auch in unseren Tagen den Menschen die Botschaft der Hoffnung sagen. Die Freude ist groß: Christ ist erstanden! Halleluja!“ (EG 550)
In der Martinskirche ließen der Posaunenchor unter Leitung von Hans-Jörg Häge und Andreas Schulz am Orgelpositiv die österlichen Melodien erstrahlen. Pfarrer Dr. Martin Hauff knüpfte in seiner Osterpredigt an die Johannespassion und ihren Schlusschoral an, dessen letzte Worte lauteten: „Herr Jesu Christ, erhöre mich, ich will dich preisen ewiglich!“ – Schlusspunkt der Johannespassion, der zugleich Doppelpunkt auf Ostern hin ist. Der für Ostersonntag vorgegebene Predigttext, der Lobgesang der Hanna (1. Samuel 2) setze genau an diesem Doppelpunkt an und preise und lobe Gott, der aus dem Dunkel ins Licht führt, aus den Stricken des Todes befreit, aus Todeserfahrungen auf Osterwege führt. An Ostern gehe es nicht um einen allgemeinen Mythos ewigen Lebens, wie es der Kolumnist einer Wochenzeitung beschrieb, sondern, so Hauff, wir stellen die Auferstehung Jesu Christi in die Mitte, Grund unserer Hoffnung auf Auferstehung unserer Toten und zugleich Kraftquelle unseres Aufstandes für das Leben.
Ostermontag, 9. April
Am Ostermontag wurde um 10 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl in der Martinskirche gefeiert – mit Ausrichtung auf den Hochaltar, der noch einmal das Geschehen von Gründonnerstag, Karfreitag und Ostern sichtbar vor Augen führte. In seiner Predigt – am 67.Todestag Dietrich Bonhoeffers - stellte Pfarrer Dr. Martin Hauff die Auslegung des Predigttextes aus 1. Korinther 15 unter Bonhoeffers Wort: „Wir sehen die Herrschaft des Todes, aber wir verkündigen und glauben den Sieg Christi über den Tod.“ – gesprochen ein Vierteljahr nach Ausbruch des 2. Weltkrieges. Conrad Schütze am Orgelpositiv ließ noch einmal die österlichen Melodien erstrahlen.
2.-4. April - Letzte Vorbereitungen zur Johannespassion in vollem Gange

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus.
Für das diesjährige Chorprojekt mit der Aufführung der Johannespassion von Johann Sebastian Bach am 6. April sind viele helfende Hände notwendig. So gibt es ein Organisationsteam, Teams für den Podestaufbau, die Programmerstellung, die Podestverkleidung, die Bestuhlung, für die Platzanweisung und viele weitere Helfer mehr.
Alle freuen sich auf die Aufführung am Karfreitag um 19 Uhr und hoffen auf ein gutes Gelingen.
Karten gibt es bei der Buchhandlung Mahr und ab 18.30 Uhr am Aufführungstag an der Abendkasse.
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MÄRZ 2012
30. März - Bezirkssynode tagt in Langenau
Rund 100 Delegierte aus den Kirchengemeinderäten des gesamten Ulmer Kirchenbezirks kamen zur Frühjahrs-Bezirkssynode in Langenau zusammen. Auftakt war mit einem Gottesdienst in der Martinskirche, den das Langenauer Pfarrerstrio Herminghaus, Krimmer und Hauff gestaltete. Hauff nahm den 30. Todestag des früheren Ulmer Dekans Theophil Askani zum Anlass, an dessen Person und Predigtwerk zu erinnern und eines seiner Lieblingsworte der Bibel in den Mittelpunkt zu stellen: „Da es aber jetzt Morgen war, stand Jesus am Ufer“ (Johannes 21, 4; Predigt hier nachzulesen). Das Opfer in Höhe von 260,- € kam unserem Orgelprojekt zugute.
Dem Gottesdienst schloss sich die Tagung im benachbarten Gemeindehaus an, das der Festausschuss einladend vorbereitet hatte: mit gelben Tulpen auf den Tischen, Kaffee und Kranzbrot zur ersten Stärkung, Nudeln und Hackfleischsauce bzw. Tomatensauce zum Hauptgang in der Mitte der Tagung, und Panacotta zum Nachtisch. Inhaltlicher Schwerpunkt der Synode war ein Einblick in die Arbeit der Telefonseelsorge und die Vorstellung der gemeindebezogenen Sonderstellen im Kirchenbezirk Ulm (Diakoniepfarramt, Pfarramt am Haus der Begegnung, Jugendpfarramt, Gästeseelsorge am Ulmer Münster), dazuhin Informationen zum aktuellen Stand des Pfarrplans 2018.
28. März - Prälatin Wulz im Helferhaus
Die Zukunft der kirchlichen Bauernarbeit in der Region Ulm zu planen - darum ging es bei einer offenen Gesprächsrunde, zu der Prälatur-Referentin Renate Wittlinger eingeladen hatte. Prälatin Gabriele Wulz, Bauernwerk-Vorstand Bernd Kraft und Bezirksbauernpfarrer Wolfgang Krimmer schilderten den Besuchern (die meisten aus Landwirts-Familien) ihre Sicht auf die Wirklichkeit der Landwirtschaft: "Bewahrung der Schöpfung" und ein "faires Miteinander" sind dabei wichtige Größen. So kam ein lebendiges Gespräch in Gang. Auch in diesem Jahr wird es im Ulmer Münster den traditionellen Erntebitt-Gottesdienst geben (1. Juli um 9.30 Uhr). Das Foto zeigt Prälatin Gabriele Wulz mit der Bauernwerk-Vertrauensfrau Irmgard Henseler.
27. März - Besuchsdienst-Fortbildung
Die Besuchsdienst-Damen und der Besuchsdienst-Herr waren mit Pfarrerin und
Pfarrern im Mehrgenerationenhaus zu Gast, um sich von Diakon Georg Auweder
über Angebote und Projekte zu informieren:
PC-Kurse, Tagescafé, Gesprächskreis Pflegende Angehörige, Sprachförderung von Bürgern mit Migrationshintergrund, Soziale Gruppenarbeit, Mittagstisch, Soziale Dienstleistungsdrehscheibe – eine beeindruckende Vielfalt, die vorgestellt wurde und zu angeregten Gesprächen führte.
18. März - Goldene Konfirmation in der Martinskirche
Auf den Tag genau vor 50 Jahren, am 18. März 1962, wurden in der Martinskirche und in der Leonhardskirche insgesamt 77 Jugendliche konfirmiert. Ein Großteil von ihnen fand sich jetzt ein halbes Jahrhundert später mit Ehepartnern zur Goldenen Konfirmation in Langenau ein, die sie mit der 65er-Feier des gesamten Jahrgangs verbanden. So trafen sich ab 9 Uhr rund 100 Personen im Großen Saal des Gemeindehauses.
Beim Festgeläut begab sich die ganze große Schar zusammen mit Pfarrer Martin Hauff hinüber zur Martinskirche und zog feierlich in den Kirchenraum ein. Der Posaunenchor Langenau unter Leitung von Hans-Jörg Häge und Michael Egetenmeyer sowie Conrad Schütze am Orgelpositiv gaben der Goldenen Konfirmation eine festliche kirchenmusikalische Note. Einige aus dem Kreis der Goldenen Konfirmanden erzählten von Erinnerungen an ihre Konfirmandenzeit und an die Konfirmation - so berichtete etwa Georg Unseld aus der Unteren Stadt, wie die Leonhardskirche damals aus allen Nähten platzte, und Elisabeth Pick und Georg Henne sagten stellvertretend für die anderen ihren Konfirmations-Denkspruch. Auch aus dem Kreis der aktuellen Konfirmanden gab es kurze Statements zum Konfirmandenjahr.
Nach der Predigt, in der Pfarrer Hauff Jesu Wort auslegte: "Ich habe für dich gebeten, dass dein Glaube nicht aufhöre", bekamen die Goldenen Konfirmanden und die Jahrgänger von den jetzigen Konfirmanden Erinnerungsblätter an die Goldene Konfirmation überreicht.
Im Anschluss gab es für die Goldenen Konfirmanden im Chorraum das Abendmahl.
18. März - Weizen aussäen
Zum Tauferinnerungs-Gottesdienst waren vor allem die 45 Familien eingeladen, deren Kinder vor 5 Jahren (also 2007) in unseren Kirchen getauft worden waren. Viele waren gekommen - und alle Kinder hatten ihre Taufkerzen mitgebracht und staunten über die beiden Babys, die getauft wurden.
Das Team um Pfarrer Krimmer hatte einen fröhlichen Gottesdienst vorbereitet, in dem das Staunen über das Wunder des Lebens und des Wachstums in der Mitte stand: so durften alle Kinder Weizen in einen Blumentopf einsäen und mit nach Hause nehmen.
17. März - 30 Jahre Offener Morgentreff
1982 wurde der "Morgentreff" von Frau Keitel, der Frau des damaligen Martinskirchen-Pfarrers, gegründet - als monatliches Angebot in der Erwachsenenbildung am Vormittag.
Nach 15 Jahren wurde aus dem "Morgentreff" der "Offene Morgentreff", offen für alle Konfessionen und für jedermann, der sich für die Veranstaltungen interessierte.
An wichtiger Stelle standen theologische, psychologische, soziale Themen, Gesprächsrunden über die Jahreslosungen, Vorträge über Paulus und Melanchthon, das Thema "Mutter-Tochter-Beziehung" oder Informationen über das Ulmer Frauenhaus. Referenten zu Gesundheits- und Ernährungsfragen, z. B. Mediziner, Apotheker wurden eingeladen. Teilnahme am Frauen-Weltgebetstag und Ökumenischen Hausgebet gehörte zum Jahresrhythmus. Kirchen der umliegenden Dörfer wurden besichtigt, verschiedenste Museen und Ausstellungen in der Umgebung besucht. Wanderungen, Radtouren standen auf dem Programm, Tanzen und Entspannungsübungen, Basteln für Ostern oder Weihnachten.
Auf rund 200 Veranstaltungen kann zurückgeblickt werden.
Nach 30 Jahren ist der Offene Morgentreff in die Jahre gekommen. Das jetzige Planungsteam erinnerte sich im Jahr 2011 des Bibelzitats Prediger 3,1 "Alles hat seine Zeit" und beschloss, einen Schlusspunkt zu setzen.
So wurde also das "30jährige" mit einem lachenden und einem weinenden Auge begangen.
Viele "Ehemalige" waren gekommen, um u.a. im Helferhaus die Präsentation "Langenau gestern und heute" des Stadtarchivars Königer zu erleben.
Das Foto zeigt die Gruppe, die dankbar zurückblickte auf 30 vielfältige Jahre.
16. März - DER CLUB
Der Pool-Billard-Tisch im Gemeindehaus war Mittelpunkt beim Start von "DER CLUB", dem offenen Angebot für Jugendliche ab 12 Jahren . Ein Turnier sorgte für Spannung - und nebenan war bei Musik, Tischkicker und Dart Entspannung möglich. Die nächsten beiden Freitage im März wird "DER CLUB" im Gemeindehaus wieder seine Türen öffnen, bevor dann der Sommertreff am 15. Mai im Gemeindegarten startet.
9.-11. März - Zum 11. Mal in Würzburg
Zum traditionellen Wochenende im Konfirmanden-Jahr waren 88 Jugendliche des Konfirmanden-Jahrgangs (drei der 91 konnten leider nicht dabei sein) wiederum in Würzburg - zusammen mit 9 Begleitpersonen rund um Pfarrerin Herminghaus, Pfarrer Hauff und Pfarrer Krimmer. So umfasste die Gruppe exakt 100 Personen, die in zwei Bussen (und einem kleinen Bus zum Materialtransport) unterwegs waren.
Im Mittelpunkt standen auch in diesem Jahr der Moschee- und der Synagogenbesuch sowie ein selbstgestalteter Abendmahl-Gottesdienst.
Beeindruckend war, wie begeisterungsfähig und interessiert unsere Jugendlichen sowohl bei Spielen als auch bei Unterrichts-Einheiten dabei waren - ein Wochenende, das für alle eine Fülle guter Eindrücke zurücklässt.
Aus dem Kirchengemeinderat
Der Kirchengemeinderat hat in seiner Sitzung am 7. 3. 2012 u. a. folgendes beraten und beschlossen:
- Im Mittelpunkt der Sitzung steht die Beratung und Verabschiedung des Planes für die kirchliche Arbeit 2012. Der KGR diskutiert ausführlich den Haushaltsplan, auch vor dem Hintergrund sinkender Zinsen und der beschlossenen Sparmaßnahmen. Es ist erneut gelungen, den Haushalt ausgeglichen zu gestalten. Auf eine Rücklagenentnahme konnte so verzichtet werden.
- Der KGR hält Rückschau auf die sieben Wochen Winterkirche im GH. Nach allgemeiner, übereinstimmender Einschätzung kann die Winterkirche als ein Erfolg verbucht werden. Die Rückmeldungen aus der Kirchengemeinde waren durchweg positiv. Der KGR beschießt, die Winterkirche 2013 zu wiederholen und die Erfahrungsbasis für weitergehende Entscheidungen zu verbreitern (Einbau visueller Teile in den Gottesdienst, Einsatz einer Band, Kirchkaffee etc.).
- Der KGR diskutiert ausführlich das Für und Wider eines polizeilichen Führungszeugnisses für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Jugendbereich. Dazu werden u. a. Erfahrungen anderer Organisationen (Vereine, Jugendwerk, andere Kirchengemeinden) abgefragt und ausgewertet. Sinn ist, in unserer Kirchengemeinde Kinder und Jugendliche vor Übergriffen jeglicher Art zu schützen.
- Der KGR richtet einen ersten Blick auf die Gestaltung der bevorstehenden Konfirmationen am 29. April und 6. Mai 2012.
8. März - Jugendkreis
Die Jugendlichen unseres Jugendkreises (unter Leitung von Ulrike Grabert und Johannes Weber) waren die ersten, die den Pool-Billard-Tisch "in Dienst" nahmen.
Zwar ist die stilechte Lampe noch nicht angeschlossen, noch hängen die Bilder nicht, noch ist der Raum nicht zum "Billard-Zimmer" umgestaltet - aber Spaß machte es allen dennoch!
Vor dem Billard-Spielen stand eine Bibelarbeit auf dem Jugendkreis-Programm.
Letzte Phase der Probenarbeit zum großen Konzert
Nicht mehr viele Proben sind es bis zur Aufführung der "Johannespassion" von J.S. Bach
am Karfreitag, 6. April in der Martinskirche.
Unter Leitung von Ulrike Blessing und Conrad Schütze ist wieder ein musikalischer Höhepunkt in Vorbereitung. Beteiligt sind, wie auch schon bei den vorausgehenden Projekten, Mitglieder des katholischen und evangelischen Kirchenchors Langenau, als auch weitere Interessierte aus Langenau und Umgebung.
Ein intensives Proben in Einzelgruppen ist möglich, wenn kirchenmusikalische Fachkräfte zusätzlich unterstützend mitwirken.
Die Fotos geben einen Einblick in eine der letzten Samstags-Chor-Proben vor dem Konzert.
Bisher unabhängig vom Chor bereitet sich das Projektorchester unter Leitung von Jörg Sziel auf das Konzert vor.
5. März - Pool-Billard für unsere Jugendarbeit
Dank großzügiger Spenden unserer Gemeindeglieder für den "Langenauer Beitrag 2011 - Bereich Jugendarbeit" konnte ein gebrauchter Pool-Billard-Tisch samt Zubehör (Queues, Kugeln, Lampe, Bilder, Uhr) gekauft werden.
Allerdings gestaltete sich der Transport von Setzingen ins Gemeindehaus äußerst schwierig, wiegt doch allein die Schieferplatte schon 150 kg ...
Mit vereinten Kräften einiger Jugendmitarbeiter um Kirchengemeinderat Johannes Weber konnte der Tisch zerlegt, transportiert und im "Tischtennisraum" im Untergeschoss des Gemeindehauses wieder aufgebaut werden.
Wir freuen uns darauf, dass unsere Jugendlichen im "Club" dieses Angebot nutzen können - und ebenso können z.B. auch beim Novemberfest Erwachsene beim Billardspiel entspannen.
4. März - Gottesdienst mit der Bruderhausdiakonie
Mitarbeiterinnen und Klienten des Sozialpsychiatrisches Dienstes der Bruderhausdiakonie Langenau, Laichingen und Ehingen gestalteten diesen Gottesdienst in der Martinskirche.
Das Thema der Jahreslosung "Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig" zog sich als roter Faden durch den Gottesdienst. So waren im Chorraum Kunstwerke und Installationen zu sehen, allesamt inspiriert von der Jahreslosung.
In der Predigt von Pfarrer Krimmer stand ein Jesaja-Vers in der Mitte: "Die auf den Herrn harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler".
Nach dem Gottesdienst wurden Luftballons steigen gelassen, an die Kärtchen gebunden waren, worauf die Klienten der Bruderhausdiakonie und auch Konfirmanden ihre persönlichen Kraftquellen geschrieben hatten. Und Viele blieben auf eine Tasse Kaffee und zum Gespräch beisammen.
2. März - Weltgebetstag
Der diesjährige Gottesdienst fand in der Christuskirche statt.
Frauen aus Malaysia haben die Liturgie erarbeitet unter dem Titel Steht auf für Gerechtigkeit.
Malaysia ist in vielerlei Hinsicht besonders: Es besteht aus 2 Landesteilen einem Westteil mit der Hauptstadt Kuala Lumpur und einem Ostteil, der auf der Insel Borneo liegt. Die beiden Landesteilen sind durch das südchinesische Meer 500 km voneinander entfernt.
Malaysia ist ein Land der Vielfalt. Nicht nur kulinarisch auch kulturell, ethnisch und religiös lebt das Land von der Verschiedenheit seiner Menschen und Kulturen. Das zumeist friedliche Miteinander der Religionen Islam, Christentum, Buddhismus und Hinduismus und der verschiedenen Bevölkerungsgruppen Malaien, Chinesen, Inder und Indigene prägen Gesellschaft und Kultur.
Die Verfassung des Landes garantiert die Religionsfreiheit für Angehörige aller Glaubensgemeinschaften.
Seit seiner Unabhängigkeit im Jahr 1957 erlebte Malaysia einen enormen wirtschaftlichen Aufschwung. Aus einer landwirtschaftlich geprägten Nation ist in den 55 Jahren seit der Unabhängigkeit ein moderner Industriestaat geworden.
Die Frauen wählten u.a. einen Bibeltext aus dem Lukasevangelium. Es ist das Gleichnis von der beharrlichen Witwe. Diese Witwe ließ nicht locker und kämpfte für ihr Recht.
Durch ein Anspiel, das Konfirmandinnen gestalteten, wurde dieser Bibeltext eindrücklich dargestellt.
Musikalisch wurde der Gottesdienst mit der Orgel, Gitarren und Flöte, sowie der Trommelgruppe gestaltet.
Bei Tee und Gebäck klang der Abend mit dem auf Malaysisch gesungenen Kanon Lobet und preiset ihr Völker den Herrn aus.
Ein herzliches Dankeschön allen, die bei der Vorbereitung und Durchführung dieses schönen Gottesdienstes mitgewirkt haben, besonders den Konfirmandinnen, die zum ersten Mal aktiv dabei waren!





























































































































