Konfirmationen am 29. April

Konfirmation Martinskirche-Süd

Drei Mädchen und neun Jungen der Gruppe Martinskirche Nord wurden von Pfarrerin Herminghaus konfirmiert. Begleitet von festlicher Musik für Trompete (Thomas Seitz) und Orgel (Kantor Conrad Schütze) zogen sie in die Kirche ein. Bereits am Vorabend hatten die Familien gemeinsam die Taufe eines Konfirmanden gefeiert und sich dann zum Empfang des Abendmahls um den Taufstein versammelt.

Im Gottesdienst am Sonntagmorgen trugen die Konfirmanden zwei „Katechismusstücke“ vor und entfalteten die Bedeutung von „Glaubensbekenntnis“ und „Zehn Geboten“. In ihrer Predigt griff Pfarrerin Herminghaus das Bild des fest verwurzelten Baums aus Psalm 1 auf. Wie ein Baum zum Wachsen und Früchtetragen tiefe Wurzeln brauche, so auch der Mensch: Wer sich im Grund des Glaubens verankere, gewinne festen Halt für ein glückliches Leben. Die Urkunden zur Einsegnung überreichten Rainer Schmid und Frauke Krug, die auch das Grußwort des Kirchengemeinderats sprach. Nach einem Loblied des „Elternchors“ sprachen Eltern, Geschwister und Angehörige sehr persönliche Fürbitten für die Neukonfirmierten. Mit einem schwungvollen Nachspiel für Trompete und Orgel endete der festliche Gottesdienst.

Konfirmation Leonhardskirche

14 Jugendliche, die zweite Hälfte der Konfirmandengruppe, wurden am 29. April in der Leonhardskirche eingesegnet. Zu ihren Denksprüchen hatten sie – wie auch schon ihre Mitkonfirmanden eine Woche zuvor – Plakate gestaltet, die sie der Gemeinde mit eigenen Gedanken  vorstellten.
„Gottes Segen ist das i-Tüpfelchen für euer Leben und gleichzeitig das Ausrufezeichen, dass Gott zu euch steht und euch auf eurem Lebensweg mit seiner Liebe begleitet“ – diesen Gedanken entfaltete Pfarrerin Mechthild Martzy in ihrer Predigt über die Zusage Gottes an Abraham „Ich will dich segnen, und du sollst ein Segen sein“ (1. Mose 12,2).

Kirchengemeinderätin Christiane Schulz ließ in ihrem Grußwort die Konfirmandenzeit noch einmal Revue passieren und bat die Konfirmanden, sich mit ihren Gaben in die Gemeinde einzubringen: „Wir brauchen euch – und die ehrenamtliche Arbeit in der Kirchengemeinde macht viel Freude!“

Kirchenmusikdirektor Friedrich Fröschle an der Orgel und der Posaunenchor unter der Leitung von Hans-Jörg Häge gaben mit Werken von Johann Ludwig Krebs, M. Schütz und Henri Mulet dem Gottesdienst seinen festlichen Charakter.