Aktuelles

Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Samstag, 28. Januar 2012:
Losungstext:
Mose sprach: HERR, habe ich Gnade gefunden in deinen Augen, so wollest du, Herr, mitten unter uns einherziehen.
2.Mose 34,9
Lehrtext:
Die Gott vorherbestimmt hat, die hat er auch berufen; die er aber berufen hat, die hat er auch verherrlicht.
Römer 8,30

JANUAR 2012

13. Januar - Festlicher Abend im Sonnenhof

Als Zeichen des Dankes lud der Sonnenhof auch in diesem Jahr wieder die rund dreißig Ehrenamtlichen des Kreises „Menschen für Menschen“ zu einem festlichen Abend in den Sonnenhof ein. Schülerinnen der Musikschule musizierten vierhändig, eine lange Tafel war festlich gedeckt und ein feines Menü vom Küchenchef Zimmermann mit seinem Team vorbereitet. Hausdirektorin Freudenthaler und Pfarrerin Herminghaus dankten  besonders Iris Erhardt und Karin Kölsch für fünfzehn Jahre und Fritz Schaible für zehn Jahre ehrenamtliches Engagement.

Übrigens: Neue MitarbeiterInnen sind in unserem Kreis jederzeit willkommen!

Aus dem Kirchengemeinderat

Der Kirchengemeinderat hat in seiner Sitzung vom 11. Januar u.a. folgendes beraten und beschlossen:

  1. Mitarbeiterinnen des Weltladens berichteten aus ihrer Arbeit: Leitgedanke des Ladens, der ein Arbeitsfeld der Kirchengemeinde ist, ist der faire Handel: Neben dem Verkauf fair gehandelter Produkte haben Informations- und Aufklärungsarbeit einen hohen Stellenwert. Erfreulich ist, dass der Marktanteil von Fair-Produkten gewachsen ist. Obwohl inzwischen auch Discounter Fair-Produkte anbieten, ist der Umsatz des Weltladens nicht eingebrochen. Möglichkeiten intensiverer Vernetzung der Kinder-, Jugend- und Gemeindearbeit mit dem Weltladen wurden zielführend diskutiert. Der Kirchengemeinderat dankte dem Weltladen-Team für inzwischen fast 20jährigen engagierten Einsatz.
  2. Der KGR hält Rückblick auf die Gottesdienste der Advents- und Weihnachtszeit und Ausblick auf die Winterkirche im Gemeindehaus. Es wird um konstruktive Begleitung dieses Projekts gebeten.
  3. Der KGR dankt allen, die beim Orgelabbau am 2. Januar tatkräftig mitgeholfen haben. Unter fachkundiger Leitung erfolgte der Abbau rascher als im Vorfeld veranschlagt.
  4. Der KGR beschließt, dass die Baumaßnahmen am Gemeindehaus im Jahr 2002 nicht als Generalsanierung, sondern als Erhaltungs- und Standard-Anpassungs-Maßnahmen zu werten sind. Das verringert die Höhe der jährlich fürs Gemeindehaus aufzubringenden Substanz-Erhaltungs-Rücklage.

8. Januar - Gottesdienst und Neujahrsempfang

Dicht gedrängt saß die Gottesdienstgemeinde am 8. Januar im Gottesdienst zum Neujahrsempfang in der Martinskirche:
Die Empore war nach dem Orgelabbau noch gesperrt, da bereits die für den Gemeinde-Pfeifenverkauf vorgesehenen Orgelpfeifen auf den Bänken nach Registern sortiert dort standen;
die Bänke unter der Empore waren mit Pfeifen belegt, die die  Wiederverwertungsfirma Weishaupt aufgekauft hatte.
Dadurch aber entstand auf den Bänken des Mittelschiffes ein besonders ausgeprägtes Gemeinschaftsgefühl. Und der Blick auf die Orgelempore traf auf einen leeren, aber lichtdurchfluteten Raum, Platzhalter für die neue Orgel. So war es gut, dass der Posaunenchor unter Leitung von Hans-Jörg Häge den gesamten musikalischen Part dieses festlichen Gottesdienstes übernahm. Pfarrerin Herminghaus und die Pfarrer Dr. Hauff und Krimmer gestalteten gemeinsam die Liturgie, Pfarrer Krimmer legte die neue Jahreslosung aus: „Christus spricht: Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.“ Es gehe, so führte Pfarrer Krimmer aus, darum, dass Christen die rechte Balance zwischen Gottvertrauen und Selbstvertrauen fänden, und dazu seien Gebet und Humor ganz praktische Hilfen.

Den anschließenden Neujahrsempfang im Großen Saal des Gemeindehauses eröffnete der Bläserkreis unter Leitung von Hans-Jörg Häge. Pfarrerin Herminghaus begrüßte die zahlreichen Gäste aus Kommune und Kirche, Vereinen und Schulen. Pfarrer Dr. Martin Hauff erinnerte in seiner Neujahrsrede an den nach Abschluss der Jahresrückblicks-Hefte am 18. Dezember 2011 verstorbenen tschechischen Dichterpräsidenten Václav Havel, dessen bleibend aktuelles Anliegen unsere Verantwortung für die Wahrheit, für Recht und Gerechtigkeit und für den guten Umgang miteinander ist. Davon ausgehend entfaltete Pfarrer Hauff den Rückblick auf das Jahr 2011 in der Weltpolitik und in Langenau und den Ausblick aufs neue Jahr. Hannelore Steinhäusler bekam für 20 Dienstjahre in der Evangelischen Kirchengemeinde Langenau eine Rose überreicht und viel Beifall. Beim Stichwort „Orgelwein“ kam der gesamte Kirchengemeinderat auf die Bühne und trug zur Freude aller das von Frauke Krug getextete und erstmals beim Novemberfest vorgetragene Orgelwein-Lied vor. Noch lange standen Gesprächsgruppen im Großen Saal beisammen, um sich auszutauschen.

Jahreswechsel 2011/2012

Altjahrsabend
Mit einem gut besuchten, festlichen ökumenischen Gottesdienst um 18 Uhr in der Martinskirche wurde der Altjahrsabend begangen – es war der Gottesdienst, in dem letztmals die alte Martinskirchen-Orgel zu hören war, noch einmal meisterhaft gespielt von Conrad Schütze, im Wechsel mit dem Posaunenchor unter Leitung von Hans-Jörg Häge.
Pfarrer Dr. Martin Hauff predigte über den Perikopentext vom Auszug Israels aus Ägypten. So wie das Volk Israel, geleitet von der Wolken- und Feuersäule als Zeichen der Gegenwart und des Schutzes Gottes, ihren Weg durch die Wüste ins verheißene Land gehen konnte, so können wir unter Gottes Geleit vertrauensvoll die Wege durchs neue Jahr 2012 gehen. (Predigt hier zum Nachlesen). Horst Palm, Claudia Henseler, Klaudia Weber und Tanja Volz gestalteten die Liturgie und entzündeten nach jeder Fürbitte eine Kerze.
Ein tief bewegender Moment war nach dem Segen der Abschied von der alten Orgel mit dem gemeinsamen Lied: „Großer Gott, wir loben dich“. Conrad Schütze begann mit vollem Orgelwerk und nahm von Strophe zu Strophe Register weg, bis zum Schluss die Orgel verklang und die Gemeinde alleine sang.

Jahreswechsel auf dem Turm
Um 23.40 Uhr trafen sich Bläser des Posaunenchors und Angehörige in der Turmstube der Martinskirche oberhalb der Glocken. Unter der Regie von Hans-Jörg Häge schickten die Bläser Choräle über die Stadt hinweg. Kurz vor Mitternacht verkündete Pfarrer Hauff die neue Jahreslosung 2012: „Jesus Christus spricht: Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.“ und ein paar erste Gedanken dazu. Herr Schäffer sorgte für volles Geläut um Mitternacht. Mit weiteren Choralmelodien wurde vom Turm herab das Jahr 2012 begrüßt.

Neujahr
Am Neujahrsmorgen begrüßte der Kirchenchor unter Leitung von Conrad Schütze die Neujahrsgemeinde um 10.30 Uhr in der Leonhardskirche. Der Predigttext von Pfarrerin Herminghaus nahm die Etappe der Auszugsgeschichte Israels in den Blick, als das Volk nach 40jähriger Wüstenwanderung unmittelbar vor dem Einzug ins verheißene Land steht und Josua, der Nachfolger Moses, die Zusage erhält: „Sei getrost und unverzagt, lass dir nicht grauen und entsetze dich nicht.“ Allen Erfahrungen des Grauens zum Trotz, so Pfarrerin Herminghaus, gelte Gottes Zusage, dass er uns auf unseren Wegen und in unsere guten und grenzwertigen Erfahrungen begleite. Damit Leben gelinge, habe Gott seinem Volk und uns als Gestaltungshilfen die Gebote gegeben. Erst beides zusammen, das wärmende Feuer der Geleitszusage Gottes und die stabilisierenden Wände der Gebote ergäben ein gastliches Haus, in dem Leben sich entfalten könne.  
Der Posaunenchor war bereits auch wieder auf den Beinen und spielte im Sonnenhof.

DEZEMBER 2011

Weihnachten 2011

„Noëlles Auftrag“ lautete der Titel des diesjährigen Krippenspiels der Kinderkirche an der Martinskirche, das am Heilig Abend um 16.00 Uhr in der vollbesetzten Kirche dargeboten wurde. Im Mittelpunkt stand ein junges Engelsmädchen, deren Ausbildung im Chorgesang nicht so recht gelingen will und die sich auch sonst nicht sehr engelhaft benahm. Doch dann bekam sie von Oberengelin Angela ihren großen Auftrag als Weihnachtsengel. Sie soll Maria und Josef beschützen, die sich auf den Weg nach Bethlehem machen müssen.

Sie führt ihren Auftrag gut aus und sorgt dafür, dass Maria und Josef gut ankommen und auch die Geburt nicht unter freiem Himmel stattfinden muss. Der Einsatz von Strahlern und Kerzen ließ das Ganze in sehr stimmungsvoller Atmosphäre geschehen. Pfarrer Martin Hauff ermutigte in seiner Predigt, jede von uns solle eine ANGELA, jeder ein ANGELUS werden, eine Botin und ein Bote der Liebe Gottes. So fügte es sich auch ganz gut, dass Friederike Siegler nach 5 ½ Jahren Mitarbeit in der Kinderkirche zur Verabschiedung einen kleinen Messingengel mit auf den Weg bekam.

Der Posaunenchor gestaltete auch in diesem Jahr den Fest-Gottesdienst in der Leonhardskirche um 18.00 Uhr mit - und wie in jedem Jahr war die Leonhardskirche überfüllt. Neu war, dass die Bläser zum Ankommen Lieder zum Mitsingen spielten. In seiner Predigt betonte Pfr. Krimmer, dass Weihnachten heißt „Ich bleib dann mal da“: Gott lässt sich ein auf unsere Welt und entsprechend sollen wir alle auch Verantwortung im Hier und Jetzt wahrnehmen.
Den Christvesper-Gottesdienst um 20.00 Uhr in der Martinskirche gestaltete der Kirchenchor unter Leitung von Conrad Schütze und begleitet von Markus Hauff mit, der die von Kirchengemeinderat Horst Palm gelesene  Weihnachtsgeschichte feierlich umrahmte. Mit strahlenden Musikstücken für Orgel und Trompete (gespielt von Jochen Lutsch) bekam der Gottesdienst eine festliche musikalische Note, passend zur Predigt von Pfarrer Dr. Martin Hauff, die das Licht groß machte, das über dem Volk, das im Finstern wandelt, aufstrahlt, wie es in Jesaja 9 zu lesen ist.

Auch im Christnacht-Gottesdienst um 22.00 Uhr in der Martinskirche waren Conrad Schütze und Jochen Lutsch zu hören. Die Weihnachtsgeschichte las Kirchengemeinderätin Frauke Krug, und Pfarrer Hauff stellte noch einmal den Friedefürsten in den Mittelpunkt, der das Regierungsprogramm Jesu Christi, des Krippenkindes, umreiße und uns schon jetzt zu Schritten auf dem Weg des Friedens ermutige und ermächtige.

Den Gottesdienst am Christfest in der Leonhardskirche mit Pfarrer Krimmer gestaltete traditionell der Kirchenchor mit - und im Anschluss wurde Abendmahl gefeiert.

Um 10 Uhr eröffnete der Posaunenchor in der Martinskirche den Festgottesdienst mit der Sonata „La Rivera“. Pfarrerin Herminghaus entfaltete in ihrer Predigt über 1. Joh 3, 1-6 Weihnachten „recht eigentlich als Kinderfest“ (F. Schleiermacher). Mit dem Zuspruch: Seht, wir sind Gottes Kinder! bringe der 1. Johannesbrief die Weihnachtsbotschaft auf den Punkt. Unsere Gotteskindschaft entlaste uns von unrealistischen Ansprüchen in unseren Familien und verpflichte zugleich zu Geschwisterlichkeit untereinander. Andreas Schulz ließ noch einmal an der Bornefeld-Orgel festliche Weihnachtsmusik erklingen. Im Anschluss an den Gottesdienst  wurde im Chorraum neben Taufstein und Krippe das Abendmahl gefeiert.

Am zweiten Weihnachtsfeiertag riefen die Glocken zu den gewohnten Zeiten um 9 Uhr in die Leonhardskirche und um 10 Uhr in die Martinskirche. Gekonnt ließ Conrad Schütze noch einmal die Weihnachtslieder aufstrahlen. Pfarrer Hauff ging dem vorgegebenen Predigttext aus Offenbarung 7 nach, der in besonderer Weise Jesus Christus, das Krippenkind, als das Lamm Gottes beschreibt, wie es auch in einigen Weihnachtsliedern besungen wird.

22. Dezember - „Weihnachtpost für dich“

Unter dem Motto „Weihnachtpost für dich“ stand der Schulgottesdienst der Friedrich-Schiller-Realschule für die Klassen 5-10.
Schon zu Beginn der Adventszeit hatten die Schüler einander Briefe geschrieben und sich darüber ausgetauscht, wie sie Advent und Weihnachten feiern und was ihnen daran wichtig ist.
Im Gottesdienst in der Martinskirche wurden einige der Briefe vorgelesen. Pfarrerin Herminghaus erzählte die wahre Geschichte vom geheimnisvollen „Goldenen Brief“ aus Birma.
Der kostbarste Brief aller Zeiten aber sei Jesus Christus. An ihm lasse sich ablesen, wie unser Leben gelingt.
Für die musikalische Begleitung sorgte neben Conrad Schütze an der Orgel die Bläserklasse der Schule unter der Leitung von Hermann Schlapschi.

22. Dezember - Schul-Gottesdienste am letzten Schultag

Seit 2007 gibt es die schöne Tradition, dass die Ludwig-Uhland-Grundschule in der Vorweihnachts-Zeit kleine Gottesdienste in der Leonhardskirche feiert, in diesem Jahr am letzten Schultag.
Die Kinder der Klassen 3 und 4 und der Klassen 1 und 2 feierten zwei kleine Gottesdienste, die sie musikalisch sogar mit einem kleinen Schulorchester (!) selbst mitgestalteten.
Zudem war unsere "Mütter-Musik-Gruppe" dabei und begleitete die Lieder. Einige Eltern und Großeltern waren auch gekommen, um sich von der vorweihnachtlichen Stimmung berühren zu lassen.
Rektorin Gobert, Religions-Lehrerinnen und Pfarrer Krimmer hatten den "Doppel-Gottesdienst" vorbereitet - und natürlich die musizierenden Kinder!

21. Dezember - Weihnachtskonzert

Am vorletzten Schultag vor den Weihnachtsferien fand das traditionelle Weihnachtskonzert des Robert-Bosch-Gymnasiums in der Martinskirche statt. Unter der Gesamtleitung von Brigitte Ott waren die Chöre der Klassen 5 und 6, 7 bis 11 und der Oberstufe stimmgewaltig mit weihnachtlichen Weisen zu hören. Die Big Band (Leitung: Hermann Ott), das Orchester der Klassen 5-7 (Leitung: Jörg Sziel) und das Orchester der Klassen 8 bis Oberstufe (Leitung: Eberhard Ascher) ließen anspruchsvolle Weihnachtsmusik erklingen.
Die zahlreichen Besucher in der überfüllten Martinskirche ließen sich mit den beiden gemeinsam gesungenen Liedern „Vom Himmel hoch“ und „O du fröhliche“ auf die unmittelbar bevorstehenden Weihnachtstage einstimmen.
Pfarrer Martin Hauff sprach über Eugen Ruges Deutschland-Familienroman „In Zeiten des abnehmenden Lichts“, der davon handele, wie die Strahlkraft der politischen Utopie des Sozialismus in der DDR sich von Generation zu Generation verdunkelt habe. Der Roman lehre, dass menschliche Ideen und Programme aufleuchten, veralten und verlöschen.
Weihnachten erzähle von einer Geschichte, deren Strahlkraft gleich ursprünglich bleibe und die zu allen Zeiten aufs Neue Menschen mit ihrem Licht berühre.
Rektorin Helga Heilbronner dankte allen Mitwirkenden herzlich und wünschte Schülern, Eltern und der Lehrerschaft frohe, gesegnete Festtage.

21. Dezember - Patientenweihnachtsfeier im Gesundheitszentrum

Bis auf den letzten Platz gefüllt war der Konferenzraum im Gesundheitszentrum Langenau zur Patientenweihnachtsfeier.
Der Gospelchor unter der Leitung von Stefan Hund brachte mit Schwung die Weihnachtsbotschaft zum Klingen. Patienten, Mitarbeitende und Gäste sangen gemeinsam Advents- und Weihnachtslieder. Kirchengemeinderätin Christiane Schulz las das Weihnachtsevangelium nach Lukas und dazu einen Text aus Lateinamerika.
In ihrer Ansprache griff Pfarrerin Herminghaus das Bild der Steine auf, die als Stolpersteine den Lebensweg beschwerlich machen und sich dann, oft erst im Rückblick, als Bausteine Gottes erweisen – wie bei den Menschen aus der Weihnachtsgeschichte.
Auch bettlägerige Patienten konnten auf den Stationen die Übertragung der Feier mithören.

18. Dezember - „Wie war das mit den Tieren an der Krippe?"

Krippenspiel Leonhards-Kinderkirche am 4. Advent
„Wie war das mit den Tieren? Was haben Ochs und Esel, Schaf und Kamel in der Weihnachtsgeschichte zu suchen?“ – das war das Thema des Krippenspiels der Leonhards-Kinderkirche. In einem lebhaften Wechselgespräch streiten sich die Tiere (gelesen und dargestellt von älteren und ehemaligen Leonhards-Kinderkirch-Kindern), wer denn nun wirklich in der Weihnachtsgeschichte vorkomme.
Ochse und Esel, so Pfarrer Martin Hauff, sind in der uns bekannten Weihnachtsgeschichte zwar nicht erwähnt, sind aber von den Weihnachtsmalern aus dem Jesajaprophetenbuch (Kapitel 1,3) zu Recht an die Krippe gestellt worden. Ochs und Esel wissen genau, wer ihr Herr ist und wem sie verdanken, dass etwas in ihrer Futterkrippe ist: Gott, dem Schöpfer. Das können wir Menschen von Ochs und Esel lernen: wissen und erkennen, wer unser Herr ist und wer für uns da ist – Gott, der im Kind in der Krippe zu uns gekommen ist.
Adventliche Lieder im ersten Teil des Gottesdienstes und Weihnachtslieder im zweiten Teil stimmten Groß und Klein auf die letzte Wegstrecke vor den Festtagen ein.

17. Dezember - Zwei Kinder-Tagesstätten-Weihnachtsfeiern

Fröhliche Lieder, stimmungsvolle Kostüme und leuchtende Augen bei Groß und Klein gehören dazu, wenn die Kleinsten unserer Gemeinde vor Weihnachten in die Kirche kommen: Freitag und Samstag waren Kinder, Erzieherinnen und Eltern der Reutte- und der Klinkentor-Kinder-Tagesstätte zu Gast in der Leonhardskirche, um die diesjährige Weihnachtsfeier (zusammen mit Pfarrer Krimmer) mit einem gottesdienstlichen Rahmen zu gestalten. Ein kleines Krippenspiel stand jeweils in der Mitte, in dem gesungen, getanzt und musiziert wurde.

13. Dezember - Adventsfeier des Steinhäusle-Kindergartens in der Martinskirche

Am Dienstag-Spätnachmittag hielten Erzieherinnen und Kinder des Steinhäusle-Kindergartens ihre Adventsfeier in der Martinskirche ab. Zahlreiche Eltern, Geschwister und Großeltern waren der Einladung gefolgt.
In einer eindrücklichen Lichterprozession zogen die rund 60 Kinder den Mittelgang der Martinskirche entlang in den Chor. Mittelpunkt der Feier war ein kleines Hirtenspiel, in dem die Hirten vom Engel zugesagt bekommen: „Licht aus der Finsternis ist euch erschienen, zu heilen, zu helfen, zu lieben, zu dienen.“
Pfarrer Martin Hauff griff in seiner Ansprache den Licht-Gedanken auf: Jesu Geburt in Bethlehem bringt Licht in unser Menschenleben, und Gott will, dass wir das Licht weitertragen.
Alle Erzieherinnen des Steinhäusle-Kindergartens gedachten in ihren Fürbitten der Menschen, zu denen das Licht kommen soll. Und als sichtbares Zeichen überbrachten die Kinder am Schluss ihren Eltern selbstgebastelte Kerzen.

13. Dezember - Vorweihnachtliches im Seniorentreff

Kinder der Verbands-Musikschule waren gekommen, um (unter Leitung von Ilka Bollmann) für unsere Senioren zu musizieren: fröhliche und besinnliche Melodien zum Mitsingen. Dazu las Pfarrer Krimmer zwei Weihnachtsgeschichten: "Wie ich die Christtagsfreude holen ging" (Peter Rosegger) und "Die Weihnachtskatze" (James Herriot).
Bevor die kleinen Gäste gekommen waren, begleitete Kantor Schütze viele Adventslieder auf dem Flügel.
Der Tisch-Schmuck zauberte vorweihnachtlichen Glanz in den großen Saal unseres Gemeindehauses und in die Augen der Besucher.

11. Dezember - Sängerbund in der Leonhardskirche

Es ist seit vielen Jahren eine schöne Tradition in der "unteren Stadt", dass der Männergesangverein Sängerbund den Gottesdienst am 3. Advent mit Liedbeiträgen mitgestaltet. Pfarrer Krimmer begrüßte den Chor (unter Leitung von Randolf Maier) herzlich. In diesem Jahr überreichte Vorstand Hans Fischer zudem eine Spende zugunsten der neuen Orgel in der "oberen Kirche" (Martinskirche) in Höhe von € 750,-. Beim Jahresfest im Sommer war dieser große Betrag beim "Hammel-Lauf" und Planwagen-Fahren zusammen gekommen (und wurde nach oben aufgerundet).
Kantor Schütze hat dafür drei Pfeifenpatenschaften vorgesehen "Dis = Es" - "A" - "E": wenn man so will, sind das die Anfangbuchstaben "SAE-ngerbund".
Und wie in jedem Jahr zogen die Sänger nach dem Gottesdienst weiter zum Altenpflegeheim Sonnenhof, um den Bewohnern ein adventliches Ständchen zu singen.

Aus dem Kirchengemeinderat

Der Kirchengemeinderat hat in seiner Sitzung am 7.12.2011 u. a. folgendes beraten und beschlossen:

  1. Der KGR informiert sich über die zahlreichen Gottesdienste, Veranstaltungen und Weihnachtsfeiern der Kindertagesstätten sowie die Schulgottesdienste in den Kirchen unserer Kirchengemeinde.
  2. Das Opfer für die Weltmission 2012 bestimmt der KGR für die Projekte „Kindertagesstätte El Agustino“ in Lima / Peru und „Berufsausbildung junger Frauen in JERICHO“ im Westjordanland.
  3. Die Arbeitsgruppe „Winterkirche“ stellt dem KGR die notwendigen Maßnahmen zur Durchführung der Gottesdienste vom 15.1. bis zum 26.2.2012 im Großen Saal des Gemeindehauses vor.
  4. Pfr. Dr. Hauff berichtet über die Jahrestagung des Kirchengemeindetages der Württembergischen Landeskirche am 19.11.2011. Neben der Diskussion über die in den Gemeinden umstrittene Substanzerhaltungsrücklage und der spürbaren Reduzierung der Gemeindepfarrstellen auch im ländlichen Raum stand im Mittelpunkt der Tagung ein Vortrag von Prof. Dr. Christoph Dinkel zum Thema: „Stress lass nach! Überlegungen zur Kirchenreform“. Der Referent zeigte kritische Punkte des Reformprogramms auf, das die Evangelische Kirche in Deutschland angestoßen hat und das stark auf Zentralisierung und die Bildung von Leuchtturm- und Schwerpunktgemeinden setzt. Demgegenüber plädierte der Referent dafür: „Wer Kirche in die Zukunft führen will, muss alles daran setzen, die Gemeinden zu stärken.“

7. Dezember - Mit Regenschirm statt Scheestiefeln unterwegs

Adventsliedersingen der Konfirmanden

Statt Schneestiefeln waren in diesem Jahr Regenschirme angesagt! Ins Wasser gefallen ist unser traditionelles Adventsliedersingen deswegen aber nicht.
Zwei Gruppen von Jugendlichen des Jahrgangs 2011/12 waren mit Pfarrer Dr. Hauff und Pfarrerin Herminghaus in den Bezirken Martinskirche-Süd und Martinskirche-Nord unterwegs, um älteren Gemeindegliedern mit Adventsliedern eine Freude zu bereiten. Auch die Tagespflege, das betreute Wohnen in der Sonnenstraße 1 und der Sonnenhof waren Stationen an diesem Nachmittag.
Am kommenden Mittwoch, den 14. Dezember werden nochmals drei Gruppen adventliche Musik zu den Senioren bringen.

8. Dezember - Advents-Gottesdienst im Freien

Gut, dass es den Posaunenchor gibt!
So gab es adventliche Klänge im Sinnes-Garten des Altenpflegeheims Sonnenhof, denn diesmal fand der wöchentliche Gottesdienst im Freien statt.
Pfarrer Krimmer stellte die Entstehungsgeschichte des Advents-Liedes "Macht hoch die Tür, die Tor macht weit" in die Mitte seiner Predigt.
Im Anschluss gab es für Bewohner und Besucher Teepunsch und Grillwürste – ein stimmungsvoller Abend unter Mondschein und Sternenhimmel.

5. Dezember - Ökumenisches Hausgebet im Advent

Der Montag nach dem 2. Advent ist traditionell der Termin fürs ökumenische Hausgebet.
In diesem Jahr gestalteten der "Offene Montag" und der "Offene Morgentreff" im Helferhaus gemeinsam das Abendgebet.
In der Mitte stand das Thema
                             "Sterne weisen den Weg"
- sich aufmachen in der Nacht, um das Licht des Morgens, um Christus selbst, zu finden.

NOVEMBER 2011

28. November - Erste "Stille im Advent"

Seit 2008 gibt es dieses Angebot in der Vorweihnachts-Zeit:
ein meditativer Kurz-Gottesdienst in der Leonhardskirche lud dazu ein, bei Lesung und Gebet zur Ruhe zu kommen, Adventslieder zu singen und Orgelklängen zu lauschen.
Pfarrer Krimmer und Kantor Schütze gestalten noch zwei weitere dieser Abend-Gebete - am 7. und am 16. Dezember.

Sonntag, 27. November - „Musik englischer Meister“ in der Martinskirche

Am Abend des 1. Advent gab die Stadtkapelle Langenau in der Martinskirche ein Benefizkonzert für die neue Orgel. Der Dirigent der Stadtkapelle, Klaus Schlander, hatte das Konzertprogramm unter den Titel „Musik englischer Meister“ gestellt. Die Zuhörer in der voll besetzten Martinskirche bekamen Musik vom Feinsten zu hören, beginnend mit der berühmten Wassermusik von Georg Friedrich Händel. Pfarrer Dr. Martin Hauff hatte die Lesungen übernommen, die zunächst das Leben Händels thematisierten und dann adventliche Gedanken weitergaben. Klaus Schlander bezog zum Schluss die gesamte Zuhörerschaft in den „Non nobis Domine“-Gesang mit ein, ehe sich die Stadtkapelle mit zwei Zugaben verabschiedete. Gleich im Anschluss konnten der Vorsitzende des Musikvereins Langenau, Jürgen Baur, und Klaus Schlander an Kantor Conrad Schütze und Pfarrer Martin Hauff den Erlös des Abends in Höhe von rund 875,- € überreichen.

26. November - Orangenaktion

Seit vielen Jahren beteiligen wir uns an dieser guten Aktion: bis 2009 hatten wir 800 Orangen, 2010 dann 1.000 Stück und in diesem Jahr erstmals 1.200 Stück (seit 2010 gibt es die Orangen in Bio-Qualität).
Unsere Jungschargruppen-Leiterin Friederike Siegler und Pfarrer Krimmer vertrauten darauf, dass sich genügend Helferinnen und Helfer finden würden ... Und tatsächlich: alle Orangen wurden von Kindern (und Eltern) der Jungschar, von Grundschulkindern und 15 (!) Konfirmanden verkauft. Mit Bollerwagen, Handkarren und Anhängern ging es von Haus zu Haus durch unsere Stadt. Die Orangen wurden erst am Dienstag 22.11. von Kleinbauern auf Sizilien geerntet und direkt bei den Erzeugern gekauft, damit auch sie mit der Aktion des Jugendwerks Ulm einen fairen Preis erzielen können.
Ein "Service-Fahrzeug" sorgte für Orangen-Nachschub, wärmenden Teepunsch und Lebkuchen zur Stärkung. Insgesamt kamen so 763,- € zusammen. Nach Abzug des Orangen-Einkaufspreises kommt der Erlös auch in diesem Jahr Menschen in Not im Sudan zugute. "Wasser und Schulen" so lautet das diesjährige Motto: Brunnen bohren und Schulen ausstatten.

23. November - Dass Gerechtigkeit und Frieden sich küssen ...

Jedes Jahr im Herbst gibt es einen gemeinsamen Konfirmandenunterricht für alle drei Gruppen (in diesem Jahr sind es 92 Jugendliche) im Gemeindehaus:
Pfarrerin Yasna Crüsemann und Pfarrer Silfredo Dalferth von DiMOE (Dienst für Mission, Ökumene und Entwicklung) waren zu Gast.
Eine Halbgruppe erarbeitete, wie Kakao zu uns kommt (und wie "fairer Handel" aussieht).
Ein Bericht von der ökumenischen Friedens-Konferenz auf Jamaika stand in der Mitte der anderen Halbgruppe.

18. November - "Der Club" startet

Nach der Neu- und Umgestaltung des großen Jugendraums im Gemeindehaus wurde dieser nun erstmals für das offene Jugendangebot "Der Club" geöffnet.
Das Team ehrenamtlicher Jugendmitarbeiter um Kirchengemeinderat Joe Weber, Diakon Oppermann und Pfarrer Krimmer hatte für den Start eine "Karaoke-Party" vorbereitet. Für alle Gäste gab es einen Saft-Cocktail gratis - und dazu leckere Fruchtspieße.

15. November - Auf den Jakobsweg ...


... nahm Herr Michael Dillmann die rund 40 Besucher im Seniorentreff mit.
Eindrucksvolle Bilder und persönliche Erzählungen ließen den Sinn des Pilgerns erahnen - von Langenau nach Santiago de Compostella, 2.200 km weit.
Es war ein mit spirituellen Erfahrungen gefüllter Nachmittag.

Aus dem Kirchengemeinderat

Der Kirchengemeinderat hat in seiner Sitzung am 10.11.2011 u. a. folgendes beraten und beschlossen:

  1. Der KGR diskutiert aus gegebenem Anlass den Verbleib der Erntegaben anlässlich des Erntedankfestes 2012. Dabei ist dem KGR wichtig, dass der bisherige Charakter des Festes mit den reich geschmückten Erntedankaltären (u. a. erfahren Kinder den Kreislauf von Saat und Ernte, verbunden mit dem Dank und dem Wissen um den Verbleib der Gaben) erhalten bleibt.
  2. Der KGR entscheidet sich weiter für die Veröffentlichung des Gemeindebriefes als pdf-Datei im Internet unter www.kirche-langenau.de. Die Seiten mit personenbezogenen Daten werden in Zukunft aus gegebenem Anlass den datenschutzrechtlichen Bedingungen angepasst.
  3. Pfr. Dr. Hauff stellt dem KGR anhand einiger ausgewählter Themenbereiche die Arbeit des Kirchenbezirksausschusses (KBA) vor. Der Ausschuss tagt einmal pro Monat und beschäftigt sich u. a. mit: Personalentscheidungen, der Immobiliensituation in den Gemeinden, den Kindertagesstätten in kirchlicher Trägerschaft, alternativen Formen des Gottesdienstes, Wahl der KlinikpfarrerInnen, Stellenbeschreibungen, Baufahrten zu ausgewählten Objekten, der Fortschreibung und Anpassung der Kirchenbezirkssatzung gem. den sich verändernden Rahmenbedingungen (einschließlich des Verteilerschlüssels für die Zuweisungen aus der Kirchensteuer) sowie der Erstellung des Haushaltsplans für den Kirchenbezirk.
  4. Der KGR beschäftigt sich ausführlich mit der derzeit neustrukturierten Jugendarbeit und dankt Johannes Weber für die Neugestaltung des Großen Jugendraums und seine Initiativen für den Neustart zweier Jungscharen, des Jugendkreises und des Jugendclubs. Erstes Zwischen-Résumée: Engagierter Einsatz motivierter MitarbeiterInnen, z.T. beglückende Erfahrungen, z.T. allerdings noch wenig Resonanz – die hohe schulisch-zeitliche Beanspruchung erschwert die wöchentliche Regelmäßigkeit der Angebote. Die Jugendarbeit und die Mitarbeitenden brauchen die breite Unterstützung der ganzen Gemeinde.

Samstag, 12. November - Vier Generationen feiern das Novemberfest

Die ältesten Festbesucherinnen waren 94 und 95 Jahre alt - die jüngsten kamen im Kinderwagen ...

Bereits am Freitagnachmittag verwandelte sich der Große Saal des Gemeindehauses dank zahlreicher Helfer in einen einladenden Festsaal – alles war für die Gäste bereit. Und die kamen am Samstag ab 11.00 Uhr so zahlreich, dass den ganzen Tag über im Saal und auf der Empore alle Plätze belegt waren und Schweinebraten mit bewährt selbstgemachtem Kartoffelsalat, Würste, Pommes frites, Heringsbrötchen und Kürbis-Creme-Suppe restlos verzehrt wurden; ebenso fand ein Großteil der 75 gespendeten Kuchen seine Abnehmer.
Das vielseitige Bühnenprogramm lockte unterschiedliche Interessengruppen an: die Band "In-Fusion", Tänze der Landjugend, der Auftritt der Kinder vom Steinhäusle-Kindergarten, der Kirchengemeinderat-Chor (mit dem Orgelwein-Lied), das "Luftpumpen-Orchester", die Auszählung der Aktion "Orgelgroschen" mit tatkräftiger Unterstützung von Frau Prälatin Wulz, die Auslösung samt Siegerehrung des Quiz und der Posaunenchor, der mit einem zusätzlichen Liedbeitrag aufwartete „O je, d‘ Orgel isch hee!“
850 Preise gab es bei der Tombola zu gewinnen - und zusätzlich 15 Hauptpreise bei der "zweiten Chance" am Abend (ein Dank den Langenauer Einzelhändlern für die großzügigen Spenden).
Das Kasperle trat zwei Mal auf und verscheuchte ein Gespenst - und im Jugendbereich im Untergeschoss gab es ein Angebot für jugendliche Festbesucher.
Der gesamte Erlös dieses Festes kommt der neuen Orgel in der Martinskirche zugute.